Darstellung:
Ein Bauer mit zwei Gänsen unter den Armen steht an einen Baumstamm gelehnt auf einem zylindrischen Sockel mit zwei Gänseschnäbeln als Wasserauslässe.
Geschichte:
Der Gänsemännchenbrunnen ist einer der ältesten Brunnen in Nürnberg.
Die Brunnenfigur stellt höchstwahrscheinlich Philip Melanchton dar, den neben Martin Luther wichtigsten kirchenpolitischen Akteur der Wittenberger Reformation.
1526 gründete er in Nürnberg eine Lateinschule und hielt zur Eröffnung die Festrede.
Der Brunnen stand ursprünglich am Gänsemarkt und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg an den jetzigen Standort versetzt.