Darstellung:
Der Gott Apollo steht auf einem reich verzierten Sockel und spannt seinen Bogen.
Geschichte:
Der Apollobrunnen steht heute im Stadtmuseum Fembohaus. Er stand ursprünglich im Herrenschießgraben und wurde für das Herrenschießhaus erbaut.
Von 1889 bis 1957, stand er ihm Hof des Rathauses am Fünferplatz und danach, von 1959 bis 1988, im Hof des Pellerhauses.
Er wurde wahrscheinlich von Peter Flötner (um 1493 bis 1546) entworfen und von Pankraz Labenwolf (1492 bis 1563) gegossen.
Apollodarstellungen des Venezianers Jacopo de Barberi und Albrecht Dürers (1471 bis 1528) waren Vorbilder für den Apollobrunnen.
Quellen:
Stadtlexikon Nürnberg, herausgegeben von Michael Diefenbacher und Rudolf Endres, W. Tümmels Verlag, Nürnberg, 2000.
dtv Brockhaus Lexikon in 20 Bänden, Verlag F. A. Brockhaus, Mannheim, 1989.